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Donnerstag, 21. Januar 2021

Thema

Hochwasserschutz

Bilanz Hochwasserschutz 2020 – Kaum Verzögerungen wegen Corona-Pandemie

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat im Jahr 2020 rund 106 Millionen Euro in den Hochwasserschutz und die Hochwasserschadensbeseitigung an den sächsischen Gewässern 1. Ordnung, den Grenzgewässern und der Bundeswasserstraße Elbe investiert. Das Geld dafür kam aus verschiedenen Finanzierungsquellen des Freistaates, des Bundes und der EU, darunter das Nationale Hochwasserschutzprogramm und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Hochwasserschäden an Freitaler Weißeritz beseitigt

Die Beseitigung der Schäden aus dem Junihochwasser 2013 an der Weißeritz in Freital (Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge) sind abgeschlossen. Dabei wurden zwischen der Brücke Krönertstraße und der Brücke Poisentalstraße die teilweise über 100 Jahre alten Ufermauern instandgesetzt und teilweise neu gebaut. Die Arbeiten begannen im August 2018 und kosteten rund 2,33 Millionen Euro, finanziert aus Bundes und Landesmitteln.

Hochwasserschutz in Aue verbessert – Bauarbeiten am Schwarzwasser abgeschlossen

Am Schwarzwasser in Aue (Erzgebirgskreis) ist ein weiterer Teil der Bauarbeiten für einen besseren Hochwasserschutz der Stadt abgeschlossen. Seit September 2019 hat die Landestalsperrenverwaltung Sachsen zwischen der Fußgängerbrücke Wasserstraße und der Bahnbrücke an einer 500 Meter langen Hochwasserschutzmauer gebaut. Sie soll künftig eine Überflutung des Gebietes links des Schwarzwassers verhindern. Das Projekt kostete rund 2,4 Millionen Euro und wurde durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Sachsen finanziert.

Hochwasserrückhaltebecken Göda: Abtransport der Sedimente

Die Sedimente aus dem Hochwasserrückhaltebecken Göda (Lkr. Bautzen), die seit März dieses Jahres zum Trocknen auf einer Ackerfläche lagern, werden derzeit abtransportiert. Sie sind nicht belastet und können somit verwertet werden. Ein Teil der Erdstoffe wird zum Geländeausgleich an einer ehemaligen Bahntrasse östlich von Quoos verwendet. Der Rest in einen Schutzwall an der Biogasanlage westlich von Radibor eingebaut. Auf den Verbindungsstrecken ist bis Mitte Dezember mit erhöhtem LKW-Aufkommen zu rechnen. Wir bitten um Verständnis!

Baumfällungen an der Talsperre Rauschenbach – Hochwasserrückhalteraum wird ausgeforstet

Am gesamten Uferstreifen der Talsperre Rauschenbach werden auf deutscher und tschechischer Seite in den nächsten Wochen Bäume und Sträucher entfernt. Die Arbeiten sollen Ende Februar 2021 abgeschlossen sein und kosten rund 250.000 Euro, finanziert aus Mitteln des Freistaates Sachsen.

Gröditz: Weiterer Abschnitt der Kleinen Röder wird entschlammt

Aus der Kleinen Röder in Gröditz (Lkr. Meißen) werden seit dieser Woche auf rund 1,5 Kilometern Sedimente entfernt. Dabei handelt es sich um eine planmäßige Maßnahme der Gewässerunterhaltung, für die die Landestalsperrenverwaltung Sachsen an den Gewässern I. Ordnung zuständig ist. Ziel ist es, zwischen der Landesgrenze zu Brandenburg und der Mühle Spansberg das Abflussprofil der Kleinen Röder wiederherzustellen und damit den Hochwasserschutz zu verbessern.

Gröditz: Weiterer Abschnitt der Kleinen Röder wird entschlammt

Aus der Kleinen Röder in Gröditz (Lkr. Meißen) werden seit dieser Woche auf rund 1,5 Kilometern Sedimente entfernt. Dabei handelt es sich um eine planmäßige Maßnahme der Gewässerunterhaltung, für die die Landestalsperrenverwaltung Sachsen an den Gewässern I. Ordnung zuständig ist. Ziel ist es, zwischen der Landesgrenze zu Brandenburg und der Mühle Spansberg das Abflussprofil der Kleinen Röder wiederherzustellen und damit den Hochwasserschutz zu verbessern.

Ulberndorf: Hochwasserschutz bis Frankenmühle fertig – Lämmergrundbach erhält als Kompensation Überflutungsfläche

In Ulberndorf (Stadt Dippoldiswalde, Lkr. Sächs. Schweiz – Osterzgebirge) ist seit heute (Mittwoch, 28. Oktober 2020) eine weitere Hochwasserschutzmaßnahme an der Roten Weißeritz abgeschlossen. Der Abschnitt beginnt unterhalb der Brücke B170/Kleinbahn und endet an der Frankenmühle.

Günther besichtigt Renaturierungsmaßnahmen an Lausur und Mandau in der Oberlausitz

Umweltminister Wolfram Umweltminister Wolfram Günther hat am Montagnachmittag (7.9.) gemeinsam mit der Sächsischen Landestalsperrenverwaltung (LTV) drei Standorte an Lausur und Mandau in Großschönau besucht. Der Minister informierte sich vor Ort über eine bis Ende August 2020 durchgeführte Renaturierungsmaßnahme an der Mandau im Umfang von 145.000 Euro, eine in Planung befindliche Maßnahme zum Rückbau einer Ufermauer und eines Wehres zur Herstellung der Gewässerdurchgängigkeit der Mandau sowie über die Entwicklung des naturnah gestalteten Gewässerbetts an einem 2013 renaturierten Abschnitt der Lausur.

Dresdner Ortsteil Schönborn wird hochwassersicher

Die Landesdirektion Sachsen hat das Planfeststellungsverfahren zur vollständigen Offenlegung und naturnahen Umgestaltung des Schönborner Dorfbaches und des Wiesenbaches im Dresdener Ortsteil Schönborn abgeschlossen.

Erweiterung des Hochwasserschutzlagers Radeburg: Platz für 4,5 Millionen Sandsäcke!

Auf dem Gelände der Staumeisterei Radeburg (Lkr. Meißen) wird seit heute (Donnerstag, 18. Juni 2020) die neue Lagerhalle für das Hochwasserschutzlager Radeburg gebaut. Damit sollen zusätzliche Lagerkapazitäten für die Landesreserve Hochwasserschutz des Freistaates Sachsen geschaffen werden. Der Hallenneubau soll im August 2020 fertiggestellt sein und kostet rund 660.000 Euro.

Hochwasserschutzmaßnahmen an der Weißeritz in Dresden abgeschlossen

Sachsens Umweltminister Wolfram Günther und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert haben am Mittwoch (13.5.) offiziell die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Weißeritz in Dresden abgeschlossen. Die Bauarbeiten begannen im September 2009 und erfolgten in sechs Bauabschnitten auf einer Länge von insgesamt rund 4,7 Kilometern.

Landesdirektion Sachen reicht Fördermittel für Hochwasserschutzmaßnahmen am Pöhlwasser aus

Die Landesdirektion Sachsen hat den Kommunen Schwarzenberg und Raschau-Markersbach Fördermittel in Höhe von circa 3.840.000 Euro für die Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen am Pöhlwasser bewilligt. »Mit knapp 4 Millionen Euro Fördermitteln können Schwarzenberg und Raschau-Markersbach den Hochwasserschutz am Pöhlwasser weiter verbessern. Das ist nach den Erfahrungen des schlimmen Augusthochwassers 2002 erneut ein wichtiges Signal für die Region«, sagte Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion Sachsen.

Sachsens Umweltministerium sitzt noch immer auf Bergen geplanter technischer Wasserbauwerke

Früher hat er selbst solche Fragen gestellt. Jetzt muss sie Wolfram Günther (Grüne) als Umweltminister beantworten. Man möchte nicht in seiner Haut stecken, gerade bei den Fragen, die jetzt Mirko Schultze, Sprecher für Katastrophenschutz der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, gestellt hat. Denn was da so lange geplant wurde und wird, hat mit Günthers Plänen zur Auenrevitalisierung oft nichts zu tun. Im Gegenteil: Da droht weitere Geldvernichtung.

Freistaat fördert Hochwasserschutzmaßnahmen für das Bächel am Königsee und am Gainitzbach

Die Landesdirektion Sachsen hat der Großen Kreisstadt Meißen Fördermittel in Höhe von 681.556,16 Euro für Hochwasserschutzmaßnahmen bewilligt. Diese sind für die Ertüchtigung des Bächels am Königsee sowie für die Schaffung der Hochwasserentlastung des Gainitzbaches im Stadtteil Triebischtal bestimmt.

Hochwasserrückhaltebecken Göda wird beräumt! Verbesserung des Hochwasserschutzes

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat heute (Dienstag, 28. Januar 2020) mit der Entnahme von Sedimenten aus dem Hochwasserrückhaltebecken Göda (Lkr. Bautzen) begonnen, um den ursprünglichen Retentionsraum des Beckens wiederherzustellen und damit den Hochwasserschutz zu verbessern. Die Maßnahme soll Ende April dieses Jahres abgeschlossen sein und kostet rund 270.000 Euro, finanziert durch den Freistaat Sachsen.

Sachsen braucht endlich eine andere Politik für die Auen der Flüsse

Manchmal genügt ein Schock, um Politiker wieder zu ernüchtern und dazu zu bringen, eine Politik zu machen, die wirklich Rücksicht nimmt auf die vorhandenen Ressourcen und die Risiken, die entstehen, wenn der Mensch die Folgen für die Umwelt missachtet. So einen Moment gab es 2002, in den Monaten nach der sogenannten „Jahrhundertflut“. Da arbeitete Sachsens Staatsregierung tatsächlich einmal an einem zukunftsfähigen Hochwasserschutzkonzept. Doch der gute Vorsatz war schnell vergessen.

Deichsanierung in Görlitz-Hagenwerder abgeschlossen

Die Deichsanierung in Görlitz-Hagenwerder an der Lausitzer Neiße und im Rückstaubereich der Pließnitz ist seit heute (Montag, 16. Dezember) abgeschlossen. Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hatte auf einer Länge von etwa 650 Metern den Deich mit einer innenliegenden Spundwand abgedichtet. Damit ist nun die Standsicherheit der Hochwasserschutzanlage wiederhergestellt. Die Arbeiten begannen im Mai dieses Jahres und kosteten rund 1,3 Millionen Euro, finanziert aus Landes- und Bundesmitteln.

Zentrale Kläranlage hochwassersicher – Deiche wurden saniert und erhielten Innendichtung

Die Arbeiten für den Hochwasserschutz im Bereich der Zentralen Kläranlage der Stadt Zwickau im Stadtteil Crossen sind seit heute (Montag, 11.11.2019) fertig. Seit Sommer 2018 wurden hier die Deiche an der Zwickauer Mulde sowie die Rückstaudeiche entlang des Oberrothenbacher Baches saniert.

Hochwasserschutz Döbeln: Letzte Arbeiten an der Brücke »Straße des Friedens«

In Döbeln (Landkreis Mittelsachsen) ist ein weiterer Mosaikstein für den Hochwasserschutz der Stadt fast fertig. Ab heute (Montag, 14. Oktober 2019) werden der Ersatzneubau der Brücke in der Straße des Friedens und Teile der angrenzenden Uferstraße asphaltiert. Die alte Brücke über die Flutmulde musste im Zuge der Baumaßnahmen für den Hochwasserschutz durch eine neue ersetzt werden. Die neue Brücke kostet insgesamt rund 2,3 Millionen Euro und wird aus Mitteln des Freistaates Sachsens und des Bundes finanziert.

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