Artikel zum Schlagwort Kohleausstieg

Raus aus der Kohle

Bündnis Leipzig kohlefrei fordert OBM und Stadtrat auf, Leipzig zum Vorreiter der Energiewende zu machen

Foto: L-IZ.de

Am heutigen Mittwoch, 17. Mai, ist wieder Ratsversammlung. Und vor der Ratsversammlung wird OBM Burkhard Jung den Offenen Brief des Bündnisses „Leipzig kohlefrei“ überreicht bekommen. Darin fordern die Klimaschützer, bis Ende 2017 ein klares politisches Signal und ein belastbares Konzept für eine Versorgung Leipzigs ohne Energie aus dem Klimakiller Kohle zu beschließen und die Leipziger Stadtwerke zu einem Vorreiter in Sachen Klimaschutz zu machen. Anmelden und weiterlesen.

Statt smarter Werbesprüche braucht's einen richtigen Plan

Am Mittwoch bekommt OBM Burkhard Jung einen Offenen Brief zum Kohleausstieg der Stadt Leipzig

Das Kraftwerk Lippendorf im Leipziger Süden. Foto: Ralf Julke

Am Mittwoch, 17. Mai, bekommt Burkhard Jung wieder einen Brief. Eigentlich einen Mahnbrief. Motto: „Nun komm mal aus den Puschen, OBM!“ Den Brief wird der Oberbürgermeister vom Bündnis „Leipzig kohlefrei“ überreicht bekommen. Auch die Stadträte werden diesen Offenen Brief bekommen. Im Rahmen der Veröffentlichung des Briefes wird er direkt vor der Ratsversammlung an Oberbürgermeister Burkhard Jung übergeben. Anmelden und weiterlesen.

Greenpeace Energy will den Strukturwandel mit neuem Stromtarif vorantreiben

Studie zeigt: Braunkohle-Arbeitsplätze in der Lausitz können bis 2030 vollständig ersetzt werden

Foto: Marko Hofmann

Das Kohlezeitalter geht zu Ende. Selbst Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) scheint das so langsam zu akzeptieren. Da braucht es nicht einmal Grenzwertbeschlüsse der EU. Dafür sorgen schon allein die Börsenpreise und der permanente Zuwachs an alternativen Erzeugeranlagen. Und nicht einmal zu einem Arbeitskräftedebakel in der Lausitz muss es kommen, stellt jetzt eine für Greenpeace Energy erstellte Studie fest. Anmelden und weiterlesen.

EU-Beschluss zu niedrigeren Schadstoffwerten für Kohlekraftwerke

Jetzt spricht sogar Stanislaw Tillich von einem Kohleausstieg bis zum Jahr 2037

Foto: Marko Hofmann

Was war das nun? Eine kalte Dusche? Eine unerwartete Überraschung? Oder nur ein peinlicher Moment? – Am Freitag, 28. April, wurden auf EU-Ebene neue Grenzwerte für den Schadstoffausstoß von Großverbrennungsanlagen beschlossen. Genzwerte, die dazu führen können, dass etliche Kohlemeiler in Sachsen schon vor dem Jahr 2030 vom Netz gehen müssen. Was eigentlich keine Überraschung ist. Nur für einen Ministerpräsidenten, der das Thema ignoriert, als könne man mit Weggucken Probleme lösen. Anmelden und weiterlesen.

Höchste Zeit für einen Kohlekonsens

NABU fordert deutschen Kohleausstieg bis 2035

Grafik: NABU

Eigentlich ist es nichts Neues, was das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie jetzt im Auftrag des NABU noch einmal für eine Studie zusammengetragen hat. Im Grunde wissen es alle – von den Kraftwerksbetreibern bis hinauf in die Bundesregierung – dass der Ausstieg aus der Kohle begonnen hat. Nur das Jahr, bis wann die Kohlekraftwerke endgültig vom Netz sind, das steht noch nicht fest. 2035 könnte tatsächlich der belastbarste Zeitpunkt sein. Anmelden und weiterlesen.

Ignoranz der CDU/SPD-Regierung kann Sachsen wieder Milliarden Euro kosten

Linke und Grüne reden Sachsens Regierung ins Gewissen, endlich Sicherheitsleistungen für die Tagebaue einzufordern

Foto: Matthias Weidemann

Am Mittwoch, 12. April, debattierte der Sächsische Landtag über einen Antrag, der am Ende durchaus ein, zwei oder gar drei Milliarden Euro wert sein könnte. Es geht um die Sicherheitsleistungen der sächsischen Tagebaubetreiber für die künftige Rekultivierung der Tagebaue. Ein ganz heißes Eisen, seit die EPH die Braunkohlesparte von Vattenfall in der Lausitz übernommen hat. Anmelden und weiterlesen.

Sicherheitsleistungen der Braunkohlewirtschaft

Geheimbericht des Sächsischen Rechnungshofes alarmiert Energieexperten von Grünen und Linken

Foto: Matthias Weidemann

Das Thema hätte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wirklich vermeiden können. Dann wäre zwar der Verkauf der Braunkohlesparte von Vattenfall an den tschechischen Investor EPH nicht ganz so still und reibungslos über die Bühne gegangen, aber der Freistaat Sachsen hätte es vermieden, in ein riesiges leeres Loch zu gucken: Wo ist das Geld für die Sanierung der Tagebaulandschaft? Anmelden und weiterlesen.

Zwischen Energiewende, Klimawandel, Regionalwirtschaft und Wiedernutzbarmachung

Vortragsreihe Zukunftsperspektiven der Braunkohle in Deutschland

Foto: TU Freiberg

In jüngster Zeit kam die Braunkohle gerade im Zusammenhang mit der Energiewende und der Klimawandeldebatte erneut in „schweres Fahrwasser“ mit komplizierten Fragestellungen. Brauchen wir den Rohstoff noch zur Energieversorgung? Sind bergbaubedingte Umsiedlungen noch zu rechtfertigen? Bieten innovative stoffliche Nutzungsmöglichkeiten neue Chancen? Wie geht es mit der Braunkohlesanierung nach 2017 weiter? Welche Folgen hätte ein schneller, ungeordneter Ausstieg aus der Braunkohle? Weiterlesen.

Raus aus der Kohle

Grünen-Politiker rechnet Wirtschaftsminister vor, dass Sachsen bis 2030 Kohlekraftwerke abschalten muss

Foto: Matthias Weidemann

Bis 2050 soll es die Bundesrepublik geschafft haben, aus den fossilen Brennstoffen komplett auszusteigen und das Land mit erneuerbaren Energien zu versorgen. So steht es im „Klimaschutzplan 2050“ der Bundesregierung. Das hat Folgen, die der energiepolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Gerd Lippold, am Freitag, 16. Dezember, dem sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) vorrechnete. Anmelden und weiterlesen.

Für nationale Klimaziele bis 2050 müssen Braunkohlekraftwerke vom Netz

Grüne beantragen ein sofortiges Ende der Umsiedlungspolitik in Sachsen

Foto: Matthias Weidemann

80 bis 95 Prozent weniger Treibhausgasemissionen gegenüber dem Jahr 1990? Das ist eine anspruchsvolle Verpflichtung, die die Bundesregierung mit dem „Klimaschutzplan 2050“ eingegangen ist. Eine mit Folgen. Denn das bedeutet wirklich, dass in den nächsten Jahren Kohlemeiler um Kohlemeiler vom Netz muss. Außer in Sachsen, wie es scheint. Da sollen ja sogar noch neue Tagebaufelder aufgemacht werden. Anmelden und weiterlesen.

Klimaschutzplan 2050 beschlossen

Sachsens Grüne versuchen, die Regierung aus dem Kohleschlaf zu wecken

Foto: Ralf Julke

Die Grünen glauben ja tatsächlich, man könnte die sächsische Regierung in Sachen Klimapolitik aufwecken, wachtuten, endlich zum Jagen tragen, nachdem in Paris nun tatsächlich einmal Weichen gestellt wurden und das Bundeskabinett am 14. November den Klimaschutzplan 2050 beschloss. Denn der bedeutet eigentlich das Aus für die sächsische Kohlepolitik. Anmelden und weiterlesen.

Vortrag am 19. Oktober: Kohle ohne Zukunft – (Für eine) Zukunft ohne Kohle

Prof. Dr. Hubert Weiger, der Bundesvorsitzende des BUND für Umwelt und Naturschutz Deutrschland, kommt am 19.10. nach Leipzig und spricht über die Energiewende. Bei einem Vortrag im Social Impact Lab, Weißenfelser Straße 65H (neben dem Stelzenhaus) wird er erklären, was der Weltklimavertrag von Paris mit den Leipziger Stadtwerken zu tun hat und warum im Leipziger Umland keine weiteren Badeseen entstehen dürfen. Im Rahmen der Veranstaltung präsentiert der BUND Leipzig zudem sein Positionspapier „Leipzig erneuerbar“. Anmelden und weiterlesen.

Kohlekraftwerk Buschhaus ist ab heute offiziell vom Netz

Was wird jetzt aus den Tagebauerweiterungen der MIBRAG im Leipziger Südraum?

Foto: Matthias Weidemann

Damit hätten dann auch die Niedersachsen nicht gerechnet: Am heutigen Samstag, 1. Oktober, geht das 31 Jahre alte MIBRAG-Braunkohlekraftwerk Buschhaus vom Netz. Erst 2013 hatte die EPH-Tochter das Kraftwerk gekauft und wollte es weiter bis 2030 betreiben. Aber dann fiel den Braunkohleakteuren das schöne Projekt „Kraftwerksreserve“ ein. Und Buschhaus geht ab sofort „in Reserve“. Aber was hat das mit Sachsen zu tun? Anmelden und weiterlesen.

Dringende Mahnungen an einen viel zu sicheren Wirtschaftsminister

Sachsen muss dringend die Rücklagen aus dem Kohlebergbau sichern

Foto: Matthias Weidemann

Da hat sich Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) keinen Gefallen getan, als er am 2. Juli staatsmännisch vermelden ließ, die Lausitz habe nun endlich wieder Sicherheit, nachdem die schwedische Regierung dem Verkauf der Braunkohlesparte von Vattenfall an die tschechische Investorengruppe EPH zugestimmt hatte. Tatsächlich hat sich Schweden damit einfach aus der Verantwortung gestohlen. Anmelden und weiterlesen.

Zahlt am Ende wieder der Steuerzahler für die Braunkohle-Folgekosten in Sachsen?

Grüne fordern dringend einen Stresstest für die in Sachsen tätigen Kohlekonzerne

Foto: Matthias Weidemann

In Sachen Braunkohle sind die Regierungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg wie Schlafwandler. Sie kämpfen für den Weiterbetrieb von Tagebauen und Kraftwerken noch auf Jahrzehnte, verlassen sich dabei darauf, dass die Kohlekonzerne schon genug Rücklagen gebildet haben, um die Bergbaufolgen zu beseitigen. Dabei ist gar nichts gesichert und Milliarden-Kosten könnten auf die drei Bundesländer zurollen. Anmelden und weiterlesen.

Nach Ende der Aktion Ende Gelände in der Lausitz

Vattenfall ärgert sich über Schwarze-Pumpe-Vorfall, CDU greift zum Holzhammer, Linke und Grüne fordern endlich ein Ausstiegsprogramm

Foto: Ende Gelände

Es war der bislang stärkste Protest gegen den Braunkohlebergbau in der Lausitz, der am Wochenende stattfand. Und auch wohl ein Protest, den selbst der schwedische Energiekonzern so nicht erwartet hätte. Entsprechend dünnhäutig reagierte der Konzern, der noch im Vorfeld versucht hatte, den Protest mit ruhiger Eigenberichterstattung zu begleiten. Und dann zeigte auch noch die sächsische CDU, dass sie gar nichts begriffen hat. Anmelden und weiterlesen.

Kasek: „Die Menschen wollen, dass Sachsen aus der Braunkohle aussteigt!“

Nach Protestwochenende: Grüne fordern geordneten Kohleausstieg für Sachsen

Mehrere tausend Menschen haben am Wochenende in der Lausitz für ein Ende des Braunkohleabbaus und der Braunkohleverstromung demonstriert und mit vielfältigen, bunten und friedlichen Aktionen ein kraftvolles Zeichen für die dringend notwendige Energiewende gesetzt. Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen, Jürgen Kasek, der am Wochenende selbst an den Protesten in Welzow teilnahm, erklärt hierzu: „Die vielfältigen Proteste gegen die Braunkohlenutzung in der Lausitz haben vor allem eines deutlich gezeigt: Die Menschen wollen, dass auch Sachsen aus der Braunkohle als klima- und umweltschädlichem Energieträger aussteigt! Die sächsische Staatsregierung muss den Klimaschutz und die Energiewende viel entschlossener als bisher vorantrieben. Weiterlesen.

Marco Böhme (Linke): Haltlose Vorwürfe der CDU zu „Ende Gelände“ grenzen an üble Nachrede und sind schlicht falsch

Zur Pressemitteilung „CDU-Abgeordnete fordern Aufklärung im Landtag“ erklärt Marco Böhme, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Die haltlosen Vorwürfe der CDU-Fraktion grenzen an üble Nachrede und werden von uns scharf zurückgewiesen. Die Behauptung des Applauses für Gewalt ist eine Unverschämtheit und widerspricht schlicht den Tatsachen. Es handelt sich um den billigen Versuch, vom eigenen Versagen in der regionalen Strukturpolitik durch Braunkohlefixierung abzulenken, indem Aktivist*innen der sozialökologischen Energiewende kriminalisiert werden. Weiterlesen.

Stürmung des Kraftwerks „Schwarze Pumpe“: CDU-Abgeordnete fordern Aufklärung im Landtag

Am Pfingstwochenende stürmten circa 300 Aktivisten gewaltsam das Kraftwerk „Schwarze Pumpe“. Bei den teilweise gewaltsamen Ausschreitungen wurden 120 Personen vorläufig festgenommen. Der energiepolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Lars Rohwer, kritisiert dabei die Rolle der Linken: „Mit ihrer Mobilisierung für das sogenannte ‚Klimacamp‘ ist die Linke für den Gewaltausbruch im Lausitzer Braunkohlerevier politisch mitverantwortlich.“ Weiterlesen.

Kraftwerk Schwarze Pumpe blockiert: Vattenfall drosselt Leistung um 80 Prozent

Über 1.500 Aktivist*innen von Ende Gelände blockieren seit Stunden das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe in der Lausitz. Der Betreiber Vattenfall musste daraufhin die Leistung des Kraftwerks um 80 Prozent drosseln. „Wenn keine Kohle mehr zum Kraftwerk durchkommt, geht der Ausstieg schneller als gedacht“, kommentiert Hannah Eichberger, Pressesprecherin des Bündnisses Ende Gelände. „Wir zeigen: Kohlekraftwerke sind verzichtbar. Die Zukunft ist erneuerbar.“ Weiterlesen.