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Mindestlohn

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Kathrin Michel (SPD): 12 Euro Mindestlohn hilft mehr als 425.000 Menschen in Sachsen

Kathrin Michel, Vorsitzende der SPD Sachsen zur Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro ab 1.Oktober 2022, die gestern im Deutschen Bundestag beschlossen wurde: „Der Mindestlohn ist eine Frage des Respekts. Besonders für Ostdeutschland ist das wichtig. Allein in Sachsen profitieren mehr als 425.000 Menschen von einer Erhöhung auf 12 Euro. Das sind fast 23 Prozent […]

Nico Brünler (Linke). Foto: DiG/trialon

Nico Brünler (Linke): 12 Euro Mindestlohn bedeuten weder gute Arbeit noch gute Rente

Zur Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro erklärt Nico Brünler, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion: „Es gibt keinen Grund, sich auf diesem Erfolg auszuruhen. Neben der Entlohnung gehören auch Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch, Arbeitsschutz, Altersvorsorge oder Ausbildungsvergütungen in den Blick. Das alles ist wichtig für gute Arbeit, von der man leben kann, ohne krank oder arm zu werden. Außerdem […]

Nadja Sthamer (SPD). Foto: LZ

12 Euro Mindestlohn hilft über 59.000 Menschen in Leipzig

Nadja Sthamer, SPD-Bundestagsabgeordnete für Leipzig-Süd zur Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro, die am Freitag (3.6.) im Deutschen Bundestag beschlossen wird: „Der Mindestlohn ist eine Frage des Respekts. Auch in Leipzig sind 12 Euro das Mindeste, was Menschen für ihre Arbeit bekommen sollten. Viel zu viele Menschen werden noch mit Niedriglöhnen abgespeist. Allein in Leipzig […]

Nico Brünler (Linke). Foto: DiG/trialon

Nico Brünler (Linke): 12 Euro Mindestlohn bedeuten weder gute Arbeit noch gute Rente

Zur Aktuellen Debatte „Gute Arbeit für Sachsen: Tariflöhne für Fachkräfte, 12 Euro Mindestlohn aus Respekt“ erklärt Nico Brünler, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion: „Die SPD will offensichtlich feiern, dass der Mindestlohn auf 12 Euro steigen soll. Es gibt aber keinen Grund, sich auf diesem Erfolg auszuruhen. Neben der Entlohnung gehören auch Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch, Arbeitsschutz, Altersvorsorge oder […]

12 Euro Mindestlohn: Mehr Geld und mehr Respekt für 426.600 Sächsinnen und Sachsen

Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für Arbeit und Wirtschaft der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Aktuellen Debatte „Gute Arbeit für Sachsen: Tariflöhne für Fachkräfte, 12 Euro Mindestlohn aus Respekt“: „Mindestlohn ist Mindestrespekt. Denn 12 Euro pro Stunde sind das Mindeste, was die Menschen auch hier in Sachsen für ihre Arbeit bekommen sollten! Gerade hier […]

Auf dem heimischen Bau steht es Spitz auf Knopf: Keine Maxileistung für Minilohn

Die Preise im Supermarkt ziehen an – und auch der Mindestlohn auf dem Bau soll steigen: Ab Mai könnten viele der rund 5.100 Baubeschäftigten in Leipzig mindestens 13,45 Euro pro Stunde verdienen – sie bekämen dann einen um 60 Cent höheren Branchenmindestlohn. Doch genau das droht jetzt an den Arbeitgebern zu scheitern. „Dann würde der Stundenlohn […]

Noch 2022 geplant: 12 Euro Mindestlohn. Foto: Ralf Julke

Umfrage der sächsischen IHKs: Welche Folgen könnte die schnelle Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro haben?

Noch in diesem Jahr will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) einen Gesetzesentwurf vorlegen, mit dem der Mindestlohn in Deutschland in einem Schritt auf 12 Euro pro Stunde angehoben wird. Erst zum Jahresbeginn 2022 ist der gesetzliche Mindestlohn nach den Beschlüssen der Mindestlohnkommission planmäßig von 9,60 Euro auf 9,82 Euro pro Stunde gestiegen. Nun haben die sächsischen IHKs einige ihrer Mitgliedsunternehmen befragt und lesen aus dem Befragungsergebnis eine Warnung „vor zu schneller und direkter Anhebung“ heraus.

Dresdner Zoll: 441 Baufirmen im ersten Halbjahr 2021 kontrolliert

Unsaubere Praktiken im Visier: Das Hauptzollamt Dresden, das auch für Leipzig zuständig ist, hat im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres 928 Arbeitgeber in der Region kontrolliert. Im Fokus der Fahnder dabei: illegale Beschäftigung, Sozialbetrug und Verstöße gegen geltende Mindestlöhne.

Jahreswechsel bringt höheren Mindestlohn und neue Arbeitszeiten für Minijobber in Leipzig

Mehr verdienen und gleichzeitig weniger arbeiten: In Leipzig haben rund 22.600 Menschen einen Minijob. Davon arbeiten allein 2.630 in der Gastronomie – die meisten verdienen dabei lediglich den gesetzlichen Mindestlohn. Ab diesem Jahr müssen sie für ihren 450-Euro-Job allerdings weniger arbeiten: höchstens 10,5 Stunden pro Woche – eine Viertelstunde weniger als bislang. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen.

Markus Schlimbach. Foto: DGB Sachsen

DGB Sachsen fordert schnelle Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro

Zur Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns am 1.1.2022 auf 9,82 Euro die Stunde sagte der sächsische DGB – Vorsitzende Markus Schlimbach in Dresden: „Von der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns zum Jahreswechsel werden in Sachsen rund 86.200 Beschäftigte profitieren, die derzeit für den Mindestlohn von 9,60 Euro pro Stunde arbeiten. Diese Trippelschritte bei der Mindestlohnanhebung müssen nun aber schleunigst durch die Anhebung auf 12 Euro beendet werden. Die Bundesregierung hat versprochen, jetzt muss schnell geliefert werden.“

53.100 Beschäftigte in Leipzig profitieren von 12 Euro Mindestlohn

Wer wenig verdient, könnte schon bald erheblich mehr im Portemonnaie haben: Die Ampel-Koalition in Berlin plant einen deutlich höheren gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde – 2,40 Euro mehr als bislang. Allein in Leipzig würden davon 53.140 Menschen profitieren – das sind 20 Prozent aller Beschäftigten in der Stadt. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin und beruft sich auf eine Analyse des Pestel-Instituts aus Hannover.

12 Euro Mindestlohn – Jobkiller oder Rezept gegen Armut?

Mit dem Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes Anfang 2015 bekamen ca. 13 Prozent aller Beschäftigten in Sachsen per Gesetz mehr Lohn. Dennoch war der Mindestlohn nicht unumstritten. Auf der einen Seite sorgt der Mindestlohn für eine bessere Bezahlung, auf der anderen stellt er so manchen Unternehmer vor große Herausforderungen, Lohnkosten und damit steigende Preise.

Ein kleines bisschen Geld. Foto: Ralf Julke

Sächsische Studie zum Mindestlohn: Kritik von DGB, Grünen und Linken

Mit Blick auf die am Montag, 11. Oktober, von Sachsens Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vorgelegte Studie zu den Auswirkungen des Mindestlohns auf den Freistaat, sieht sich auch der sächsische DGB-Vorsitzende Markus Schlimbach darin bestätigt, dass der Mindestlohn keine negativen Auswirkungen auf Sachsen hat. Doch gäbe es nach wie vor massive Mängel in dessen Durchsetzung. Und mit der Kritik steht er nicht allein.

Der Mindestlohn hat in Sachsen das Lohnniveau spürbar steigen lassen. Foto: Ralf Julke

Mehr Lohn: Arbeitsministerium legt Studie zur Umsetzung des Mindestlohngesetzes in Sachsen vor

Am Montag. 11. Oktober, legte Sachsens Arbeitsminister Martin Dulig (SPD) erstmals eine Studie zur Umsetzung des Mindestlohngesetzes in Sachsen vor. Die Einführung des allgemeinen flächendeckenden Mindestlohns zu Jahresbeginn 2015 war durchaus ein Erfolg für die SPD und hat vielen Menschen im Niedriglohnland Sachsen tatsächlich erstmals ein leidlich anständiges Einkommen verschafft. Auch, wenn das noch nicht reicht.

SPD Sachsen: CDU und AfD gegen Mindestlohn von 12 Euro

SPD Spitzenkandidat Holger Mann: „Wer in Sachsen einen höheren Mindestlohn von 12 Euro will, wählt SPD. Die Sozialdemokraten haben mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz die Chance, in Sachsen stärkste Kraft zu werden und eine starke AfD zu verhindern. Die neuesten Umfragen sehen die SPD gleichauf mit der CDU. Das wäre ein starkes Signal für die Beschäftigten in Sachsen.“

Henning Homann, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

Henning Homann (SPD): Höherer Mindestlohn ist gerecht und machbar

Henning Homann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Montag zur Weiterentwicklung des Mindestlohns: „Auch Beschäftigte mit kleinen Einkommen müssen den Anschluss an die Mitte halten können. Der Mindestlohn muss deshalb schneller steigen. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit.“

Dachdecker haben Anspruch auf einen höheren Mindestlohn. Die IG BAU ruft Beschäftigte zum Lohn-Check auf. Foto: IG BAU

Die Lohnuntergrenze ist für 320 Dachdecker in Leipzig gestiegen

Mehr Geld im Handwerk: Für die rund 320 Dachdecker aus Leipzig gilt eine neue tarifliche Lohnuntergrenze. Gelernte Kräfte haben seit 1. Januar Anspruch auf einen Mindestverdienst von 14,10 Euro pro Stunde – 3,7 Prozent mehr als bisher. Das teilt die IG BAU Nord-West-Sachsen mit – und ruft Beschäftigte in der Region zum Lohn-Check auf. „Auf der aktuellen Lohnabrechnung muss das Plus auftauchen. Wer leer ausgeht, sollte sich an die Gewerkschaft wenden“, so Bezirksvorsitzender Bernd Günther.

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