-1.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Thema

Coronakrise

Digitale Sitzung: Fraktionen im Leipziger Stadtrat hoffen auf baldige Rückkehr ins Rathaus

Leipzig ist Vorreiter, wenn es um digitale Ratsversammlungen geht. Doch die Fraktionen im Leipziger Stadtrat ziehen ein gemischtes Fazit nach den ersten digitalen Ratsversammlungen am 20. und 21. Januar 2021. Grüne, CDU und Freibeuter betonten auf Anfrage der Leipziger Zeitung, dass diese Debatten- und Abstimmungsform nur eine Übergangslösung sein könne. Nach einem vollwertigen Ersatz zu der gewohnten Versammlungsarbeit klingt es jedenfalls nicht.

Sonntag, der 24. Januar 2021: Jeder achte Leipziger überschuldet

Jeder achte Leipziger über 18 Jahre ist überschuldet. Dies behauptet das Inkassounternehmen Creditreform in seinem jüngst erschienenen Schuldneratlas. Außerdem: Am Donnerstag sollen die verschärften Corona-Regeln in Kraft treten. Die L-IZ fasst zusammen, was am Sonntag, den 24. Januar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Hobusch: Kurzarbeit darf auch in öffentlicher Verwaltung kein Tabu sein

Der Leipziger FDP-Kandidat zur Bundestagswahl, René Hobusch, hat den Leipziger Oberbürgermeister aufgefordert, Mitarbeiter, bei denen kein Homeoffice möglich ist, notfalls auch in Kurzarbeit zu schicken. „Es kann doch nicht angehen, dass zum Beispiel fast 400 Mitarbeiter aus dem Kita-Bereich bei voller Bezahlung freigestellt sind, während Eltern wegen geschlossener Einrichtungen zu Hause ihre Kinder betreuen und Lohneinbußen hinnehmen müssen.“

Was der eingedampfte Quartalsbericht 2/3 für 2020 über die Corona-Folgen erzählt

Schon die Ausgabe Nr. 1 des Quartalsberichts für Leipzig 2020 war eine Sparausgabe, die Ausgaben Nr. 2 und 3 wurden erst recht zusammengedampft. Obwohl es eigentlich nur die Nr. 3 wurde. Und auch das in einer Sparausgabe mit drei statistischen Beiträgen und den Zahlen bis September 2020. Aber auch das erzählt etwas über das Corona-Jahr. Sogar eine Menge.

Samstag, der 23. Januar 2021: Kundgebung für erleichterten Impfstoffzugang

Das Leipziger Bündnis für Solidarität demonstrierte am Nachmittag für einen erleichterten Impfstoffzugang für marginalisierte Minderheiten und Menschen in ärmeren Staaten. An der Kundgebung beteiligten sich bis zu 150 Menschen. Laut Robert-Koch-Institut wurden im Freistaat bisher 67.000 Menschen erstmalig gegen COVID-19 geimpft. Außerdem: Die Gewerkschaft der Lokomotivführer droht mit Streiks und bei „Durstexpress“ entsteht ein Betriebsrat. Die LZ fasst zusammen, was am Samstag, den 23. Januar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Neue Regeln für Einreisende aus Hochinzidenzgebieten

Der Freistaat Sachsen ändert die Regelungen für Menschen, die aus dem Ausland einreisen, um einer beruflichen Tätigkeit im Freistaat Sachsen nachzugehen. Anlass ist der Erlass einer Bundesverordnung, nach der bei der Einreise aus einem Hochinzidenzland ein negativer Test mitgeführt werden muss.

Bundeswehr leistet Amtshilfe in der Corona-Pandemie

Rund 950 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr helfen derzeit in der Corona-Pandemie an 40 Orten im Freistaat Sachsen. Sie arbeiten als mobile Abstrich- und Impfteams, unterstützen in den Gesundheitsämtern bei der telefonischen Kontakt-Nachverfolgung von Infektionsketten und sind als „Helfende Hände“ in Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern eingesetzt, um das Pflegepersonal zu entlasten.

Novemberhilfen des Bundes: Bislang fast 82 Millionen Euro für Antragsteller aus Sachsen

Im Rahmen der Wirtschaftshilfe des Bundes für den Monat November haben die Antragsteller aus Sachsen, die vom „Lockdown light“ im November betroffen waren, bislang Finanzhilfen in Höhe von 81,6 Millionen Euro erhalten. Von Soloselbstständigen wurden 5.204 Direktanträge mit einem Volumen von rund 10,12 Millionen Euro gestellt.

Freitag, der 22. Januar 2021: Ein langer November

Wer irgendwann im vergangenen Jahr die sogenannte Novemberhilfe beantragt hat, darf wohl damit rechnen, bald die vollständige Summe auf dem Konto zu haben. Das meldete heute zumindest das sächsische Wirtschaftsministerium. Außerdem: Im Gesundheitsamt in Altenburg haben sich Mitarbeiter/-innen möglicherweise fahrlässig gegenseitig angesteckt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 22. Januar 2021, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

Impfstoff-Produktion beschleunigen, Debatte über Sonderrechte für Geimpfte beenden

Am Donnerstag haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in einer Videokonferenz über die gemeinsame Linie im weiteren Kampf gegen die Pandemie beraten. Im Zentrum standen die Eindämmung neuer Varianten des Virus sowie die Zwischenbilanz der seit Ende Dezember laufenden Impfkampagnen in der EU.

Donnerstag, 21. Januar 2021: Geringe Teilnahme an Corona-Tests für Schüler/-innen

Schüler/-innen und Lehrende der Abschlussklassen konnten sich zur vorzeitigen Schulöffnung kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Teilnahmequote war jedoch gering. Derweil wurde die südafrikanische Mutation des Virus nun auch in Leipzig nachgewiesen. Außerdem: am Mittwochabend kollidierte ein Polizeiwagen mit einem Kleinbus - es gab drei Verletzte. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 21. Januar 2021, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

Unterstützung beim Home-Schooling

Die Linke Sachsen und zahlreiche Abgeordnete der Partei bieten in ihren Büros praktische Hilfestellung beim Home-Schooling an. „Seit einigen Wochen sind viele sächsische Schüler/-innen auf Distanzlernen angewiesen. Wie wir aus vielen Berichten wissen, hapert es vielerorts aber noch immer an den technischen Voraussetzungen.“

Homeoffice in Leipzigs Stadtverwaltung und in den Eigenbetrieben: Zartes Pflänzchen Heimarbeit

Irgendwie wurde auch Leipzigs Verwaltung 2020 von Corona ziemlich überrascht in einem Prozess, die Verwaltung nach und nach zu mehr Homeoffice zu befähigen. Das war auch schon vor dem Lockdown so. Aber es ging der Verwaltung dann wie den Schulen: Als es ernst wurde, war man tatsächlich nur zu einem recht kleinen Prozentsatz bereit, tatsächlich ins Homeoffice zu wechseln. Eine SPD-Anfrage hat jetzt genauere Daten ans Licht gebracht.

Mittwoch, der 20. Januar 2021: Ministerpräsident Kretschmer will nach „Hausbesuch“ mit „Corona-Rebellen“ diskutieren

Ministerpräsident Kretschmer will erneut mit Kritiker/-innen der Corona-Maßnahmen aus dem rechten Milieu diskutieren. Das Landeskriminalamt startet Meldeportal für Hass im Netz und Joe Biden ist als 46. Präsident der USA vereidigt worden. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 20. Januar 2021 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Juliane Nagel: Auch Strafgefangene haben soziale Rechte

In der heutigen Sitzung des Rechtsausschusses hat die Regierungskoalition den Antrag der Linksfraktion abgelehnt, weitere Maßnahmen für einen krisensicheren Strafvollzug in Sachsen und besseren Infektionsschutz der Gefangenen zu ergreifen (Drucksache 7/4465). Die Linksfraktion spricht sich unter anderem dafür aus, den Vollzug der Ersatzfreiheitsstrafen auszusetzen oder zu verschieben, um die Gefängnis-Belegung zu reduzieren.

Städtische Bühnenhäuser bis Ostern geschlossen

Die Stadt Leipzig lässt ihren Kulturbetrieb weiterhin ruhen: Die städtischen Bühnenhäuser Oper, Gewandhaus, Schauspiel und Theater der Jungen Welt bleiben für den Publikumsverkehr sowie für Eigen-, Fremd- und Mietveranstaltungen vorsorglich auch den ganzen März über geschlossen. Eine schrittweise Wiedereröffnung ist je nach Entwicklung der pandemischen Lage rund um das Osterfest 2021 vorgesehen.

Rico Gebhardt: Alle sollen sich privat vereinzeln, aber weiter wie gewohnt auf Arbeit gehen

Zu den neuen Vereinbarungen der Bundesregierung mit den Landesregierungen zu weiteren Anti-Corona-Maßnahmen erklärt der Vorsitzende der Fraktion Die Linke, Rico Gebhardt: „Die Freizeitwelt ist zu, das private Sozialleben aufs absolute Minimum reduziert – aber für die Arbeitswelt gibt es so gut wie keine echten Einschränkungen.“

Abschreibungen für Saisonware: Bund setzt Forderung aus Sachsen um

Der Freistaat Sachsen und die Bundesregierung unterstützen die von der Corona-Pandemie betroffenen sächsischen Unternehmen und Selbstständigen mit Finanzhilfen in Milliardenhöhe. Eine besonders wichtige Säule ist dabei die Überbrückungshilfe, die seit Anfang der Pandemie zur Verfügung steht und als Überbrückungshilfe III bis Mitte 2021 verlängert wurde.

Marco Böhme: Sachsen muss Bus und Bahn endlich sicher finanzieren

Der Wirtschaftsausschuss hörte heute Sachverständige zum Antrag der Linksfraktion „Bus und Bahn in der Offensive: Krisen- und zukunftsfeste Finanzierung des ÖPNV sichern – Beitrag für Teilhabe und Klimaschutz in Sachsen stärken!“ (Drucksache 7/4205). Dieser sieht vor, dass der Freistaat den Verkehrsunternehmen dauerhaft ihre Corona-bedingten Einnahmeausfälle vollständig ersetzt und die entsprechende Förderrichtlinie verstetigt.

Liveticker: Die Corona-Beratungen von Bund und Ländern

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am heutigen Dienstag, den 19. Januar, mit den Ministerpräsident/-innen über weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus gesprochen. Dabei ging es unter anderem um mehr Anreize für Home-Office und eine Pflicht für „medizinische Schutzmasken“ in bestimmten Bereichen. Die L-IZ.de hat im Liveticker über die Entwicklungen und Entscheidungen berichtet.

Aktuell auf LZ

- Advertisement -