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Thema

Coronakrise

Neonazi-Besuch bei den neuen Corona-Kundgebungen in Leipzig + Video

Die selbsternannte „Bürgerbewegung Leipzig 2021“ wächst. Etwa 125 Personen versammelten sich am Montagabend, dem 19. April, auf dem Richard-Wagner-Platz, um die Corona-Pandemie anzuzweifeln und zahlreiche Maßnahmen als übertrieben zu kritisieren. Nur wenige Meter entfernt standen rund 200 Antifaschist/-innen und protestierten gegen diese Kundgebung. In der Vorwoche waren es noch circa 75 beziehungsweise 100 Teilnehmer/-innen.

Kultusministerium legt Plan zur Bewältigung von Lerndefizite vor

Quarantänemaßnahmen, immer wiederkehrende und monatelange Phasen der Schulschließungen – das alles ist nicht ohne Folgen für Kinder und Jugendliche geblieben. „Kein noch so guter Distanzunterricht kann Präsenzunterricht ersetzen. Schulschließungen belasten die Schülerinnen und Schüler nicht nur psychisch, sondern haben auch zu Wissens- und Kompetenzdefiziten geführt.“

Freitag, der 16. April 2021: Rechtes Querdenken, rechtswidrige Ausgangsbeschränkungen und recht merkwürdige Mietverträge

Am Wochenende und am Montag wollen „Querdenker“ und nahestehende Organisationen wieder massenhaft demonstrieren. Während in Dresden die Veranstaltungen verboten wurden, ruft „Leipzig nimmt Platz“ zum Protest auf dem Richard-Wagner-Platz auf. Außerdem: Die Ausgangsbeschränkungen in Leipzig sind wohl rechtswidrig und ein sächsisches Impfzentrum verzichtet auf AstraZeneca, weil der Mietvertrag ausläuft. Die LZ fasst zusammen, was am Freitag, dem 16. April 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Donnerstag, der 15. April 2021: Angestellte an allgemein- und berufsbildenden Schulen jetzt impfberechtigt, Bundesnotbremse teils rechtswidrig

Hausärzte können in Sachsen seit dieser Woche nur noch BioNTech-Impfstoff in Kombination mit AstraZeneca bestellen, was für eine Verzögerung der Impfkampagne sorgt. Derweil wurde die Priorisierungsgruppe 2 um Beschäftigte an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen erweitert. Außerdem: Kritik an der Priorisierung und der Bundesnotbremse und Kriminelle versuchen die Coronakrise für neue Betrugsmasche zu nutzen. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 15. April 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Gastkommentar von Christian Wolff: Leben abseits von Lockdown und Lockerungen

Die Infektionszahlen steigen, der Sieben-Tage-Inzidenzwert auch. Vor allem: Die Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben und klinisch behandelt werden müssen, teilweise auch auf den Intensivstationen, werden immer mehr. Es ist absehbar, dass die Krankenhäuser an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit geraten. Das ist mehr als beunruhigend – vor allem deswegen, weil es sich in einer seit November 2020 andauernden sogenannten Lockdown-Situation ereignet.

Konrad Riedel (CDU): Außenbereiche des Zoos öffnen

Die Außenbereiche des Leipziger Zoos sollen für Besucher geöffnet werden. Hierzu fordert die CDU-Fraktion im Stadtrat Oberbürgermeister Jung auf, die nötigen Schritte einzuleiten und damit dem Vorbild anderer Städte in Mitteldeutschland zu folgen.  

Das lange LZ-Interview mit Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning: „Wir brauchen eine sehr tiefgreifende Debatte über die Art und Weise von Datenschutz“

Wir treffen Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning (SPD) im Neuen Rathaus. Und das Thema droht wenig spannend zu werden, Behörde bei der Arbeit, was soll es da zu erzählen geben? Das Bild dreht sich rasch und von den Corona-Problemen und ihren Lösungen verwaltungsintern geht es zu einfacheren Wegen für „Leipzig-Pass“-Inhaber, um den Stau auf der Datenautobahn im Angesicht des „Onlinezugangsgesetzes“, was städtische Angebote digital verfügbar machen soll. Alles durchzogen von einem Thema, welches vielen Verwaltungsexperten Sorgen bereitet, über die sie dann doch lieber nicht reden wollen: der Datenschutz.

Nicht nur wegen Corona: Immer mehr junge Menschen in Sachsen mit seelischen Überlastungserscheinungen

Reaktionen auf schwere Belastungen, Angststörungen und Depressionen, sind eigentlich keine Erkrankungen, die man auf den ersten Blick mit jungen Menschen in Verbindung bringt. Und doch leiden immer mehr Kinder und Jugendliche in Sachsen so sehr darunter, dass sie psychotherapeutisch behandelt werden müssen. Und das hat keineswegs allein mit dem Lockdown wegen der Corona-Pandemie zu tun, stellt die Barmer Ersatzkasse fest.

MdB Sören Pellmann zum Infektionsschutzgesetz

Der Leipziger Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Linksfraktion im Leipziger Stadtrat erklärt zur Diskussion rund um das neue Infektionsschutzgesetz der Bundesregierung: „Nach dem wochenlangen Hin und Her zwischen Lockerungen und Lockdown braucht es endlich einen klaren, bundeseinheitlichen Fahrplan. Andernfalls verliert der Kampf gegen Corona jeglichen Rückhalt in der Bevölkerung.“

Mittwoch, der 14. April 2021: Sachsen kündigt Impfungen für Prioritätengruppe 3 an und die Soko LinX ermittelt

Sachsen will ab kommender Woche weitere Personengruppen zum Impfen zulassen, beispielsweise Menschen mit Autoimmunkrankheiten, Adipositas und Herzinsuffizienz, außerdem Supermarktpersonal und Angestellte in der „Kritischen Infrastruktur“. Nach dem gestern verhängten EU-Lieferstopp des Impfstoffes von Johnson & Johnson reagieren die Länder unterschiedlich. Außerdem sucht das LKA Zeug/-innen nach einem Brand in Lindenau, mit dessen Ermittlung die Soko LinX beauftragt wurde. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 14. April 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Schwimmtraining in Pandemiezeiten – Kleine Fische trainieren auf dem Trockenen weiter

Zur Trainingsgruppe der Kleinen Fische beim Schwimm- und Sportverein Leutzsch e.V. (SSV Leutzsch) gehören derzeit 31 Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren. Ein Schwimmlernkurs führte sie zum Seepferdchen. Nun sollen die jüngsten Vereinsmitglieder im Schwimmtraining ihre Fertigkeiten ausbauen. Doch das ist in Pandemiezeiten schwer.

Es geht nicht, dass wieder alle Schulen schließen, damit die Industrie weiterarbeiten kann

Luise Neuhaus-Wartenberg, Sprecherin der Linksfraktion für Bildungspolitik, sagt zu den Debatten über ein Eingreifen des Bundes in Entscheidungen der Länder zu Schulschließungen: „Wir wünschen uns ein bundesweit einheitliches Vorgehen, das bis auf die kommunale Ebene nach dem Prinzip funktioniert: Wenn X, dann unbedingt Y.“

Bundesregierung entscheidet richtig – Wirtschaft muss endlich Verantwortung übernehmen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hält die Kritik der Arbeitgeberverbände an der vom Bundeskabinett beschlossenen Verpflichtung für Unternehmen, ihren Beschäftigten Corona-Tests anzubieten, für völlig abwegig.

Dienstag, der 13. April 2021: Sachsen verlängert aktuellen Lockdown und Nachbesserungen vom Bund, Zahl der COVID-19-Infektionen steigt wieder an

Noch immer – oder eher mal wieder? – ist die Corona-Lage in Sachsen alles andere als entspannt. Der Freistaat verzeichnet am Dienstag knapp 1.500 Neuinfektionen und verlängert den aktuell geltenden Lockdown bis Mai. Dass der Bund nun beim Infektionsschutzgesetz nachrüstet und damit für mehr Einheitlichkeit bei den Corona-Regeln in ganz Deutschland sorgen will, wird in Dresden prinzipiell begrüßt – aber nicht, ohne Anpassungen zu fordern. Außerdem: Der Machtkampf innerhalb von CDU/CSU über die Kanzlerkandidatur wirkt sich auch auf die hiesige Union aus. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 13. April 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Sachsen legt für insgesamt rund 9 Millionen Euro neue Corona-Hilfen für Tourismus und Kultur auf

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus fördert aufgrund der Corona-Krise Tourismus und Kultur mit weiteren rund 9 Millionen Euro. Das Sächsische Kabinett hat die entsprechenden drei Förderrichtlinien dafür heute verabschiedet. Die Finanzhilfen werden vorbehaltlich der Einwilligung des Haushalts- und Finanzausschusses des Sächsischen Landtages aus dem Sondervermögen „Corona-Bewältigungsfonds Sachsen“ zur Verfügung gestellt.

Sachsen verlängert die Corona-Schutzverordnung bis zum 9. Mai

Sachsens Landesregierung hat sich darauf geeinigt, die noch bis zum Sonntag geltende Corona-Schutzverordnung um drei Wochen zu verlängern. Das teilte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag, den 13. April, auf einer Pressekonferenz mit. Die Schutzverordnung soll vorerst nicht geändert werden und demnach bis Sonntag, den 9. Mai, gelten. Derzeit warte man allerdings auf die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes und mögliche weitere Beschlüsse auf Bundesebene. Daraus könnten sich auch Änderungen für die sächsische Corona-Schutzverordnung ergeben.

Geburtenzahlen in Sachsen 2020: Statistik widerlegt die Lockdown-Märchen einiger Orakel-Medien

Es waren zumindest einige Medien und ihre Schlagzeilenschreiber, die 2020 schon kräftig drauflosorakelten, wie die Geburtenzahl in Deutschland zum Jahresende kräftig ansteigen würde, weil es da im Frühjahr einen harten Lockdown gegeben hatte. Was zumindest eine Menge über das Menschenbild dieser Orakel-Spezialisten sagt, aber nichts über die Wirklichkeit eines Lockdowns, in dem Familien wochenlang in (zu) kleinen Wohnungen aufeinanderhocken müssen. Die Prophezeiungen waren Käse, was jetzt auch das Statistische Landesamt für Sachsen bestätigt.

Legida-Gefühle bei Kundgebung von Corona-Verharmloser/-innen

Montagabend in Leipzig: Auf dem Richard-Wagner-Platz hören rund 75 Personen einem Redner zu, der gegen Muslime wettert; ein paar Meter davon entfernt sind Antifa-Rufe von etwa 100 Gegendemonstrant/-innen zu hören – und dazwischen die Polizei. Was wie ein wöchentliches Ritual zu Legida-Zeiten vor einigen Jahren klingt, ist am heutigen 12. April passiert. Wie langlebig diese Art des Protests gegen Corona-Maßnahmen sein wird, ist noch nicht absehbar.

Montag, der 12. April 2021: Schulstart in Sachsen und Protest-Demos in der Innenstadt

Corona-News, wohin das Auge reicht: Am heutigen Montag startete für Schüler/-innen in Sachsen der Unterrichtsbetrieb nach den Osterferien. Es gilt die zweimalige Testpflicht pro Woche. Außerdem: In der Innenstadt versammelten sich Anhänger/-innen der „Bürgerbewegung Leipzig 2021“ und entsprechender Gegenprotest zu Kundgebungen und in der Nachbarstadt Halle (Saale) ist die Kapazität der zur Verfügung stehenden Covid-Intensivbetten ausgeschöpft. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 12. April 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber wichtig war.

Corona-Folge: Der erste Lockdown ließ die Zahl der Wohngeldanträge gerade in Leipzig deutlich steigen

Die Corona-Einschränkungen ab Frühjahr 2020 haben viele Menschen in Sachsen nicht nur in ihrer wirtschaftlichen Existenz getroffen, es hat sie auch dazu gezwungen, Wohngeld zu beantragen. Was gerade in Leipzig die Zahl der Wohngeldberechtigten ab März 2020 noch einmal deutlich ansteigen ließ.

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