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Leipzig nimmt Platz

Haltung zeigen. Leipzig

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft gemeinsam mit „Aufruf 2019“ und der Stiftung Friedliche Revolution am kommenden Montag, den 17. Januar erneut zu mehreren Versammlungen für ein solidarisches Miteinander in unserer Stadtgesellschaft auf, da sich die selbst ernannten „Spaziergänger/-innen“ wieder angekündigt haben.

Liveticker: Protest gegen die „Spaziergänge“ der Corona-Verharmloser/-innen + Video

Erneut rufen die „Freien Sachsen“ und andere Kanäle aus dem „Querdenken“-Spektrum zu Demonstrationen am Montagabend auf. Wie schon in den vergangenen Wochen ist der Leipziger Augustusplatz ein Ziel der Corona-Verharmloser/-innen. Doch anders als in den Vorwochen soll es dieses Mal einen breiten Protest aus der Zivilgesellschaft geben. Die Leipziger Zeitung ist ebenfalls vor Ort und wird am Montag, dem 10. Januar, im Liveticker über das Geschehen berichten.

„Nachdenken 2022“ über … Ein Gespräch über Mehrheiten in Coronazeiten, Coronaleugner und das Ende der Geduld + Video

In wenigen Stunden ist es so weit, dann wollen sich am Montag, 10. Januar ab 17:30 Uhr verschiedene Initiativen, Bündnisse und Menschen unterschiedlichster Einstellungen zu einer gemeinsamen Kundgebung an verschiedenen Orten Leipzigs versammeln, um gegen die Raumnahme von Verschwörungstheorien, rechte „Querdenker“ und Impfgegner zu demonstrieren. Mit dabei unter den Aufrufenden sind „Leipzig nimmt Platz“ und die Stiftung „Friedliche Revolution“, die zuletzt mit einer neuen „Leipziger Erklärung“ an die Öffentlichkeit traten. Die LZ sprach am 9. Januar 2022 mit Vertreter/-innen der aufrufenden Initiativen über Mehrheiten in Coronazeiten, Debattenkultur und das Ende der Geduld.

Ein Aufruf zum „Haltung zeigen“: Montag, 10. Januar 2022, ab 17:30 Uhr

Vor fünf Jahren haben wir es in Leipzig geschafft, die Rechtsnationalisten um Pegida/Legida von der Straße zu bringen. Jetzt versuchen die Rechtsextremisten die Corona-Krise zu nutzen, um ihr gefährliches Spielchen vom „Systemwechsel“ von Neuem zu beginnen. Die Gruppen heißen nicht mehr Legida, sondern Bewegung Leipzig, Freies Sachsen, III. Weg, Querdenken. Man muss nicht lange suchen, um zu entdecken, wess‘ Geistes Kinder sich dahinter verbergen. Das sollten, können, müssen auch alle wissen, die sich an den montäglichen „Spaziergängen“ beteiligen oder die Absicht haben, da mitzumachen.

Donnerstag, der 6. Januar 2022: Geplante Öffnungen in Sachsen, offizieller Aufruf zu Demonstration gegen „Montagsspaziergänge“ in Leipzig und rechtsextremer AfDler zurück in sächsischer Justiz

Vor dem morgigen Bund-Länder-Gipfel zur Verschärfung der Corona-Maßnahmen dringt eine Beschlussvorlage durch, die weitreichende 2G- und 2G-plus-Regelungen vorsieht. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer spricht sich derweil für Lockerungen im Freistaat aus – auch bei Versammlungen. Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft nach Monaten der solidarischen Zurückhaltung nun offiziell zum Gegenprotest auf. Außerdem: Der rechtsextreme AfD-Politiker Jens Maier darf in die Sächsische Justiz zurückkehren. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 6. Januar 2022, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Leipzig nimmt Platz schickt Polizei nach Zwönitz – Einfach mal nach den Rechten sehen

In Zwönitz demonstrieren regelmäßig Corona-Leugner/-innen, so auch am Montag. Immer wieder führen mehrere hundert Protestierende, darunter zahlreiche und klar erkennbare Neonazis und Reichsbürger/-innen, montags illegale Aufzüge in dem kleinen Ort im Erzgebirge durch. Zu den Protesten wird aus der lokalen Neonazi-Szene mobilisiert.

Erklärung des Aktionsnetzwerks „Leipzig nimmt Platz“

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ hat beschlossen, während die Überlastungsstufe in Sachsen überschritten ist, nicht mehr zu Versammlungen und gemeinsamen Anreisen aufzurufen.  Dies tun wir aus Solidarität mit den Menschen, die von einer Infektion schwer getroffen werden würden, mit dem Pflegepersonal in den Kliniken und allen Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Liveticker (2): „Querdenken läuft nicht“ in Leipzig + Videozusammenschnitt & Bilder des Tages

Nun ist zusammen, was zusammengehört. Auf dem Richard-Wagner-Platz haben sich rund 800 „Querdenker“ eingefunden (es waren weniger, siehe Anm. d. Red.), nachdem sie fast zwei Stunden im Stop-and-Go durch die Leipziger Innenstadt marodiert sind. Ihre bisherige Versammlung auf dem Augustusplatz war an der Goethestraße an einer Polizeikette gescheitert, als sie dort entlang zum Leipziger Ring wollten. Nun sind sie bei Ex-NPD-Kader Volker Beiser und seiner „Bürgerbewegung Leipzig“ zu Gast. An gleicher Stelle hatte am 26.10.2021 erst der Rechtsextremist und JN-Bundesvorsitzender Paul Rzehaczek eine Rede gehalten.

Liveticker (1): „Querdenken läuft nicht“ in Leipzig + Videos & Update 19 Uhr

Bis heute strickt die seither stark geschrumpfte „Querdenken“-Bewegung am „Mythos Leipzig“ 2020. Am 7. November des letzten Jahres sahen sich die damaligen Macher um Nils Wehner, Ralf Ludwig und Markus Haintz als eine Art Sieger der Geschichte, als die „Querdenken“-Kundgebung auf dem Augustusplatz erst wegen massenhafter Auflagenverstöße abgebrochen wurde und man sich kurz darauf mithilfe von Neonazis und rechten Hooligans auf Höhe Hauptbahnhof den Gang über den Ring freipresste. Die Konstellation am heutigen 6. November 2021 ist aufgrund stark steigender Inzidenzzahlen in Sachsen ähnlich, „Querdenken“ startet 15 Uhr am Augustusplatz, wenngleich mit weniger Teilnehmenden gerechnet wird. Dafür dürften diese umso radikaler auftreten.

„Leipzig nimmt Platz“: Vorwarnstufe erreicht. Querdenken will auf den Ring. Zivilgesellschaft gefragt.

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ sagt die Laufdemos ab und setzt auf solidarische Durchführung der stationären Versammlungen ab 14:30 Uhr auf dem Augustusplatz (Gewandhausseite), auf dem Kleinem Willy-Brandt-Platz, an der Runden Ecke, auf dem Kleinen Wilhelm-Leuschner-Platz und einer Raddemo 14:00 Uhr vom Lindenauer Markt aus.

Mittwoch, der 3. November 2021: „Bewegung Leipzig“ darf am Samstag nicht über den Ring ziehen und Corona-Vorwarnstufe in Sachsen

Da Sachsen den in der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung festgelegten sogenannten Belastungswert Normalstationen nun fünf Tage hintereinander überschritten hat, greift am Freitag die Corona-Vorwarnstufe, die weitere Einschränkungen mit sich bringt. Unter anderem dürfen dann Versammlungen nur noch mit maximal 1.000 Personen und ortsgebunden stattfinden, was bedeutet, dass die „Bewegung Leipzig“ und ihre Anhänger/-innen am Wochenende nicht wie geplant über den Ring ziehen dürfen. Außerdem hat das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ seine Motive und Pläne für die Gegendemonstrationen am Samstag vorgestellt. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 3. November 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Pressekonferenz von „Leipzig nimmt Platz“ zum 6. November 2021+ Video

Die rechte bis rechtsextreme Szene mobilisiert, am Samstag zu einer Art Corona-1989-Revival zu kommen. Was schon vor einem Jahr am 7. November 2020 eine Art Touristen-Farce war, soll sich am 06.11.2021 nach einem Jahr der weiteren Radikalisierung der Szene in Leipzig wiederholen. Zumindest, wenn es um diverse „Querdenker“- Organisationen geht, die überhaupt noch in kleiner werdenden Gruppen aktiv sind. Darunter auch solche, die längst offen mit NPD und anderen Rechtsextremisten zusammenarbeiten. Dagegen will „Leipzig nimmt Platz“ (LnP) am Samstag protestieren.

++Update: Aktualisierter Zeitplan++Keine Nazis auf dem Ring – Querdenkenbewegung? Läuft nicht!

Am 06.11.2021 rufen abermals Querdenker:innen und mit ihnen Neonazis und Hooligans dazu auf, nach Leipzig zu kommen. Bundesweit möchte man an die Ereignisse vor einem Jahr erinnern. Als zehntausende Querdenker/-innen sich von Neonazis und Hooligans den Weg freischlagen ließen und mit diesen über den Leipziger Ring marschierten, postulierten sie die irre Vorstellung, damit die nächste „friedliche Revolution“ einzuläuten.

Aufruf zur gemeinsamen Anreise nach Dresden: Rassist/-innen den Ausgang zeigen

Am kommenden Sonntag, den 17. Oktober organisiert das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ eine gemeinsame Anreise nach Dresden zu den Protesten gegen Pegida. Treffpunkt ist 10:45 Uhr am Querbahnsteig 21 auf dem Hauptbahnhof Leipzig. In Dresden erfolgt der Anschluss an eine Demonstration zum Altmarkt. Es gibt wieder Solidaritätstickets der Netzwerkpartner/-innen.

Montag, der 12. Juli 2021: Datenklau bei Spreadshirt und Aerobic-Demo in der City

Die Leipziger Spread Group, zu der auch das Print-Unternehmen Spreadshirt gehört, war Anfang Juli Opfer eines Hacker-Angriffs. Heute ist klar: Auch Daten eines Teils von Kund/-innen, die per Banküberweisung bezahlt haben, fielen in die Hände der Hacker. Außerdem: Sachsen sieht sich ganz vorn in der Energieversorgung durch Wasserstoff. Und in der Leipziger City störten Demo-Teilnehmende mit Aerobic eine Protest-Veranstaltung der „Bürgerbewegung Leipzig 2021“. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 12. Juli 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Landgericht erlässt Untersagungsverfügung gegen das rechtsextreme Compact Magazin

Das Landgericht Leipzig hat heute die Entscheidung in Sachen des Aktionsnetzwerkes gegen das Compact Magazin im Wege einer einstweiligen Verfügung erlassen. Damit darf das Compact Magazin bei einer Strafe bis zu 250.000 € nicht mehr behaupten, dass sich am Aktionsnetzwerk gewaltbereite Gruppen beteiligen.

Rote Karte für das rechtsextreme Compact Magazin

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ hat das Compact Magazin, das Zentralorgan der extremen Rechten, auf Unterlassung verklagt. Compact fungiert als Sprachrohr der verfassungsfeindlichen Pegida Bewegung und auch der Identitären Bewegung. In einem aktuellen Artikel hatte das Magazin behauptet, dass auch „gewaltbereite Gruppen“ am Aktionsnetzwerk teilnehmen.

Liveticker: „Er“ ist wieder da + Videos

Die Reaktionen waren ziemlich einhellig, als am 3. Juni 2021 vom heutigen „Comeback in Leipzig“ von André Poggenburg bei der „Bürgerbewegung 2021“ zu lesen war. Von „was will er?“ bis „Muss man ihn kennen?“ reichten die Reaktionen der Leserschaft der LZ. Nur einer war so gar nicht zufrieden mit der LZ-Ankündigung seiner Person. André Poggenburg wetterte eifrig los auf seinem Facebookaccount, offenbar, um noch einmal unter den letzten seiner Anhänger für Stimmung zu sorgen. Wie viele es heute bei der „Bürgerbewegung“ ab 19 Uhr auf den Richard-Wagner-Platz schaffen und wie breit der von „Leipzig nimmt Platz“ aufgerufene, vom Alexis-Schumann-Platz kommende Gegenprotest wird, könnte noch einmal die Mehrheitsverhältnisse der gestrigen Landtagswahl nachspiegeln.

Alle zusammen gegen den Faschismus

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft am kommenden Montag zum breiten Protest gegen die klar rechts außen zu verortende so genannte „Bürgerbewegung Leipzig 2021“ auf. Um 18 Uhr startet am Alexis-Schumann-Platz eine Demonstration in die Innenstadt und schließt sich dem Protest auf dem Richard-Wagner-Platz an.

Eine Pandemie ist nicht genug: Corona-Verharmloser/-innen leugnen auch den Klimawandel + Videos

Erneut haben in Leipzig einige Dutzend Menschen gegen die deutsche Corona-Politik demonstriert und dabei das Virus verharmlost. Etwa 60 bis 70 Personen versammelten sich am Montagabend, dem 17. Mai, auf dem Parkplatz vor dem Naturkundemuseum. Dort fand auch der von „Leipzig nimmt Platz“ organisierte Gegenprotest statt, an dem sich rund 100 Menschen beteiligten. Obwohl die Teilnehmer/-innen beider Kundgebungen teilweise nur wenige Meter voneinander entfernt standen, kam es zu keinen Zwischenfällen.

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