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Fridays for future

Keine leeren Versprechen mehr: Klimastreik in Leipzig, Straßenblockade und Spontan-Tanz + Videos

Ab Freitagmittag fanden in der Stadt zahlreiche Aktionen und Kundgebungen unter dem Motto „no more empty promises“ (dt.: keine leeren Versprechen mehr) im Rahmen des Globalen Klimastreiks statt. Zahlreiche Teilnehmer/-innen vor Ort beteiligten sich an den dezentral gestalteten Protesten. Aufgerufen zum Streik hatte das Bündnis „Leipzig fürs Klima“, ein Zusammenschluss aus über zwanzig Leipziger Gruppen, Institutionen und Vereinen, die sich für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzen.

Am 19. März ist globaler Klimastreik, doch wird man die Grimmaer Ortsgruppe wiedersehen?

Am kommenden Freitag findet der siebte internationale Klimastreik von Fridays for Future statt. Weltweit werden Aktivist/-innen und Bürger/-innen für Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze demonstrieren - zumindest dort, wo Corona es zu lässt. Ob man die Grimmaer Ortsgruppe wieder sehen wird ist eine berechtigte Frage, da ihre letzte Präsenz-Aktion am 25.09.20 war und die Fallzahlen immer noch, beziehungsweise schon wieder sehr hoch sind.

Öko? Logisch (8): Forderungspapier des neues Bündnisses „Leipzig fürs Klima“ an die Stadtverwaltung

Ein Monat der Entscheidung liegt in diesem März 2021 vor uns: Erst tagt der erweiterte Finanzausschuss, dann beschließt der Stadtrat den nächsten Doppelhaushalt. Wird der im Oktober 2019 ausgerufene Klimanotstand darin zur dominierenden Größe? Oder können die von Corona-Hilfen üppig Bedachten – Autoindustrie, Airlines und Flughäfen – aufatmen, weil sich nichts Wesentliches ändert? Mittendrin, zum nächsten globalen Klimastreik am 19. März will „Leipzig fürs Klima“ seine Forderungen zum Thema machen: mehr Zielgenauigkeit, mehr Krisenbewusstsein, mehr Verantwortung, mehr Transparenz und mehr Beteiligung werden von der Stadtverwaltung erwartet.

Forderungspapier für OBM Burkhard Jung und Leipziger Ratsfraktionen: „Machen Sie Klimaschutz endlich zur Chefsache!“

Die vergangenen zehn Jahre waren auch in der Leipziger Stadtpolitik Jahre der Enttäuschungen und Frustrationen – jedenfalls für alle, die wissen, wie spät die Welt mit der Klimawende dran ist. Und wie schwer sich Leipzigs Verwaltung tat, auch nur die eigenen Klimaziele ernst zu nehmen. Der Umsetzungsbericht zur Europäischen Klimaschutzkommune war für die Leipziger Klima-Aktivisten der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Sie haben sich zum Bündnis zusammengetan und OBM Burkhard Jung einen Offenen Brief geschrieben.

Fridays for Future protestiert deutschlandweit für das 1,5-Grad-Ziel

Fridays for Future ruft zu Protesten am 11. Dezember unter dem Motto #FightFor1Point5 auf. Anlass ist das fünfjährige Bestehen des Pariser Klimaabkommens. Aktivist/-innen in ganz Deutschland und weltweit machen an diesem Tag sowohl mit unterschiedlichen coronakonformen Aktionen als auch online auf das globale Scheitern der bisherigen Bemühungen die Klimakrise einzudämmen aufmerksam machen.

Fridays For Future Leipzig unterstützt Protest gegen das Fehmarnbelt-Tunnelprojekt

Am morgigen Dienstag, 3. November, im Schatten der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl, verkündet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig sein Urteil über das Großprojekt Fehmarnbelt (FMB). Eins jener Riesenprojekte, bei denen Milliarden in ein gewaltiges Bauwerk versenkt werden, das am Ende nicht mal ansatzweise das leisten wird, was die Ingenieure sich ausgerechnet haben. Nun stellt sich auch Fridays For Future Leipzig an die Seite der Beltretter.

Von Fridays for Future beauftragte Studie: Deutschland ist in der Lage, bis 2035 CO2-neutral zu sein

Seit den vergangenen drei Sommern ist selbst vielen Hartleibigen klargeworden, was eine Steigerung der globalen Durchschnittstemperaturen um nur 1,5 Grad bedeutet. Und das waren – in Deutschland zumindest – noch zahme Entwicklungen. Brennende Wälder in Sibirien, Kalifornien, Brasilien, Kolumbien und nun auch noch am Kilimandscharo erzählen noch von ganz anderen Steigerungen. Aber Deutschland hat bis heute keinen Plan, wie es das 1,5-Grad-Ziel einhalten will. Eine Studie für Fridays for Future zeigt nun, dass das mit Können eher nichts zu tun hat, aber viel mit Nicht-Wollen.

Nächste Station: Streik! Beschäftigte der Verkehrsbetriebe legen mit Beginn der Frühschicht die Arbeit nieder

In der Nacht zum heutigen Dienstag rief die Gewerkschaft ver.di zum Warnstreik der Beschäftigten der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), deren Tochternehmen LeoBus sowie der Leipziger Stadtverkehrsbetriebe (LSVB) auf. Seit 3.00 Uhr morgens, zu Beginn der Frühschicht, versammelten sich zahlreiche Mitarbeiter*innen an den Betriebsbahnhöfen. Bis 12 Uhr kommt es im Linienbetrieb zu Änderungen und Ausfällen. Auch die Aktivist*innen der Leipziger Ortsgruppen von Fridays For Future sowie Students For Future und Mitglieder von DIE LINKE beteiligten sich an den Streiks.

Fridays for Future diesen Freitag wieder in Grimma auf der Straße

Nach langer Corona-Pause zeigen sich die Grimmaer Klimaaktivist/-innen wieder zum globalen Klimastreik. Am 25.09. startet um 13 Uhr am Markt mit einem unterhaltsamen und kreativen Programm die Demonstration. In einer Startkundgebung sollen schon die Entwürfe der Forderungen von der Ortsgruppe vorgestellt werden.

Churches For Future – Klimagerechtigkeit jetzt!

Aktion zum Mittmachen! Plakate für Klimagerechtigkeit! Auf dem Platz rund um die Nikolaikirche werden am Freitag, 25. September 2020 von 11 bis 17 Uhr im Rahmen des Klimaprotestes Plakate gestaltet und aufgehängt.

Am 25. September auch in Leipzig: Fridays for Future fordert beim Klimastreik eine sozial-ökologische Verkehrswende

Der Sommer ist vorbei und damit auch die Ferienzeit, in der einige Schlagzeilen-Cowboys schon meinten, „Fridays for Future“ für erledigt erklären zu können. Aber die Energie der Jugend ist ganz und gar nicht versiegt. Und sie hat sich von der Faulheit der Regierenden, den Kurs endlich zu ändern, auch nicht entmutigen lassen. Am Freitag, 25. September, findet der 5. globale Klimastreik von Fridays for Future statt. Auch in Leipzig.

Nächster großer Klimastreik in Grimma am 25. September geplant

Vor mehr als einem Monat, am 13.08. feierte die Ortsgruppe Fridays for Future Grimma ihren ersten Geburtstag, denn vor einem Jahr trafen sich schon mehr als 10 Jugendliche zum ersten Plenum. Seit dem haben sie an 3 globalen Streiktagen Demonstrationen auf die Beine gestellt, somit insgesamt mehrere Hundert Menschen auf die Straßen bekommen und einige andere Aktionen veranstaltet. Während der Corona-Pandemie wurde der Aktivismus in den letzten Monaten stark eingeschränkt, doch jetzt wurde die nächste Demonstration angekündigt.

Fridays for Future und Beschäftigte des ÖPNV zum Aktionstag am 4. September 2020 in Dresden

Anlässlich der bundesweiten Tarifverhandlungen besteht eine Allianz zwischen Fridays For Future und den Beschäftigten des ÖPNV und ihrer Gewerkschaft ver.di. Auch am 04.09.2020 veranstaltet Fridays for Future Ostdeutschland (Zusammenschluss der Ortsgruppen u.a. Dresden, Magdeburg, Erfurt, Halle, Wurzen, Grimma, Zittau, Plauen, Leipzig) mit den Beschäftigten des ÖPNV und ver.di eine Demo mit Kundgebung in Dresden.

Klimastreik 25. September: Für starke EU-Klimaziele, Kohleausstieg bis 2030 und sozial-ökologische Wende

Ein breites Bündnis aus zahlreichen Organisationen, Verbänden und Initiativen unterstützt den weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung am 25. September. Unter dem Motto „Die Klimakrise macht keine Pause!“ rufen sie dazu auf, sich am letzten Freitag im September einer der bundesweit mehr als 190 Demonstrationen und Aktionen anzuschließen. Gemeinsam fordern sie starke EU-Klimaziele, den Kohleausstieg bis 2030 und eine sozial-ökologische Wende.

Fridays For Future veranstaltet in Wurzen seinen Sachsenkongress

Während die Redakteure in den autoverliebten großen Zeitungen seit Monaten versuchen, Fridays For Future für erledigt und ausgepowert zu erklären, suchen die jungen Leute die ganze Zeit nach neuen Wegen, sich trotz der Corona-Allgemeinverfügungen zu vernetzen und neue, kluge Ideen zu entwickeln, wie man trotz Corona für einen Bewusstseinswandel in Sachen Klima kämpfen kann. Das war auch durchaus eine knifflige Frage, wie man einen FFF-Sachsenkongress organisieren kann. Der findet jetzt in Wurzen statt.

Wie ein „Zeit“-Redakteur fahrlässig eine Postbank-Umfrage benutzt, um FFF für ausgebrannt zu erklären

KommentarUnsereiner ahnt so etwas nicht mehr nur, sondern weiß es. Weil wir mittlerweile zu gut wissen, wie unsere Kolleg/-innen bei großen Zeitungen ticken in ihrer Einfalt. Wenn es nicht mehr ist, nämlich schlichtweg böse Absicht. Oder Unfähigkeit. Am Donnerstagmorgen haben wir unsere Kritik zu einer Umfrage-Meldung der Postbank veröffentlicht. Und postwendend zwei Stunden später benutzt die „Zeit“ denselben Stoff, um genau das damit zu tun, was die Postbank-Meldung suggerierte: „Fridays for Future stecken in der Krise, und das hat nicht nur mit Corona zu tun.“

Gemeinsamer Aktionstag an der Angerbrücke von ÖPNV-Beschäftigten und Fridays For Future am 21. August

Anlässlich der bundesweiten Tarifverhandlungen besteht eine Allianz zwischen Fridays For Future und den Beschäftigten des ÖPNV und ihrer Gewerkschaft ver.di. Auch am 21.08.2020 veranstaltet Fridays for Future Leipzig mit den Beschäftigten des ÖPNV und ver.di eine Aktion an der Angerbrücke. StraßenbahnfahrerInnen und Fahrgäste werden von Fridays For Future-AktivistInnen und Beschäftigten des ÖPNV über die Tarifrunde und über die Verkehrswendeforderungen informiert. Ähnliche Aktionen fanden eine Woche vorher auch in Berlin, Bochum, Hamburg und 14 weiteren Städten statt.

Gesicht zeigen für gute Arbeit und eine sozial- ökologische Verkehrswende

Ein gut ausgebauter ÖPNV spielt eine zentrale Rolle bei einer sozial- ökologischen Verkehrswende und somit auch im Kampf für Klimagerechtigkeit. Deshalb solidarisiert sich Fridays for Future mit Verdi und den Beschäftigten des ÖPNVs in den anstehenden bundesweiten Tarifverhandlungen.

Fridays for Future Grimma sammelte am Freitag Müll aus dem Schwanenteich

Am Freitag, dem 03.07. fand bereits die dritte Müllsammelaktion der Grimmaer „Fridays for Future“ Ortsgruppe statt. In der ersten Aktion nach dem Lockdown sammelten, bzw. fischten fleißige Jugendliche an und aus dem Schwanenteich eine beträchtliche Menge an Müll.

Fridays for Future fordert Plätze für Wissenschaftler im Klimaschutzbeirat und Verbindlichkeit für dessen Beschlüsse

Am Donnerstag, 9. Juli, trifft sich der Leipziger Stadtrat zur klimapolitischen Stunde in der Kongresshalle. Dabei gibt es dann den nächsten Protest zum Leipziger Klimaschutz-Sofortmaßnahmenprogramm, das aus Sicht von „Fridays for Furure“ Leipzig völlig unzureichend ist. Leipzig nimmt zwar seit Ausrufung des Klimanotstands im Oktober 2019 das Thema Klimawandel endlich ernst. Aber auch Leipzigs Verwaltung hat wertvolle Jahre vertrödelt und so getan, als könne man das Thema einfach mal aussitzen.

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